Alltag ...

Da sitzen. Nachdenken. Ich frage mich gerade, warum es das einzige ist, was ich derzeit mache. Und mir fragen zu stellen. Wie man merkt. Denn stelle ich gerade fest, dass ich schon wieder nachdenke, frage ich mich gleich darauf ‚Warum?’… Ein Thema, das mich zurzeit mindestens genauso beschäftigt, wie das Thema „bester Freund“, ist Essen. Nicht die Stadt. Sondern die Nahrungsaufnahme. Ich habe das Gefühl, Essen bestimmt mein Leben.

Alles hat mit IHM angefangen. ER gab mir das Gefühl, hässlich zu sein. Dick zu sein. Wollte ER mich vielleicht deshalb nicht? Am Anfang war es ‚Essen aus Frust’. Jetzt ist es ‚Abnehmen um jeden Preis’… Ich kann nicht einmal beurteilen, ob ich dick bin. Ich kann nicht beurteilen, ob ich gerade Hunger habe oder nicht. Aber ich weiß, dass ich mich unwohl fühle.

Deshalb muss sie her – die perfekte Diät. Ich bin nicht jemand, der sich den Finger in den Hals stecken kann. Und nicht jemand, der tagelang nichts essen kann. Aber jemand, der sich in etwa 24 Stunden am Tag über sein Essverhalten Gedanken macht. Wenn ich etwas Süßes esse, habe ich ein schlechtes Gewissen. Wenn ich mich nur gesund ernähre, kommt der Heißhunger – richtig heftig. Wenn ich mir vornehme – nur Ein Stücken Schokolade am Tag – dann ess’ ich eine ganze Tafel. Einmal angefangen – nie mehr aufgehört? So gern möchte ich es schaffen. IHM zeigen, was er verpasst hat. Ich denke viel darüber nach, wie ich abnehmen kann. Und will es! Ich will es sogar sehr. Aber wo bekomme ich das Durchhaltevermögen her?

 

P.S.: Ich möchte so gerne eure Meinungen hören. Je mehr und verschiedener desto besser. Zu all meinen Themen. Mit aus diesem Grund schreibe ich diesen Block. Ich möchte meine Gedanken los werden, aber auch erfahren, wenn ich etwas zu eng sehe bzw. übertreibe. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen, die Dinge neu zu sehen. Und mich nicht mehr so fertig zu machen. Vielleicht kann ich dann alles etwas lockerer sehen und merke, was das wirklich Wichtige im Leben ist. Bitte meldet euch!

3.5.09 16:01
 


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Ich blogge, weil ich meine Gefühle rauslassen muss. Allerdings bin ich nicht der Typ, der seine schlechte Laune an anderen auslassen will. Andere Leute gehen in den Wald und schreien. Ich schreie lieber virtuell - wie man manchmal vielleicht auch lesen kann. Ich möchte klein anfangen und vielleicht bau ich meinen Blog noch richtig aus. Ich schreibe filterlos, kompromisslos und anstandslos. Freue mich aber auch über Kritik, Hilfe und Anteilnahme. Schreibt mir von euren Erfahrungen. Ich hoffe mein Blog gefällt euch.

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